Fortbildung in Valencia: KI und sozial-emotionales Lernen

Blick auf Dünen mit Meer im  Hintergrund
Alter Raum mit Holzdecke und karierten Marmorboden.

Ende Juni, während in Deutschland die Thermometer auf 38 Grad klettern, mache ich mich auf den Weg nach Valencia um dort am Kurs „SEL in the Digital Age: Leveraging AI for Student Well-being and Success“ der Europass Teacher Academy teilzunehmen.

Der Kurs ist eine gelungene Mischung aus Indoor- und Outdoor-Aktivitäten, was bei dem Wetter niemanden stört. Im Raum sitzen Lehrkräfte aus Italien, Portugal und Polen, aus unterschiedlichen Schularten – und mit erstaunlich ähnlichen Alltagsproblemen. Genau dieser länderübergreifende Austausch macht die Woche für mich besonders wertvoll: Die Herausforderungen sind überall dieselben, die Ansätze aber je nach Kontext sehr verschieden. Inhaltlich dreht sich alles um die Frage, wie KI sinnvoll im Dienst des Wohlbefindens und Lernerfolgs eingesetzt werden kann – mit viel Raum für Diskussion und gegenseitige Inspiration.

Separate Fahrradlinie auf einer Brücke
Fahrrad vor einem künstlichen Teich in einer futuristischen Gegend

Valencia selbst ist eine Entdeckung wert. Die Altstadt begeistert mich auf Anhieb, die nahen Strände bieten einen schönen Ausgleich nach dem Kurstag. Besonders auffällig: das Radwegenetz. Ganze Autospuren wurden kurzerhand umgewidmet, der Autoverkehr in Einbahnstraßen umgeleitet – das Ergebnis ist entspanntes Fahren mitten in der Stadt. Gesellschaftlich wirkt Valencia offen und vielfältig, Diversität wird hier auf der Straße sichtbar gelebt. Das tut gut zu sehen.

Mit konkreten Ideen im Gepäck geht es zurück nach Nürnberg – was davon den Weg in den Unterricht an der Martin-Segitz-Schule findet, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.


Meine 5 Tipps für Valencia:

  1. Abends ziellos durch die Altstadt und das Viertel El Carmen ziehen
  2. Einfach in die Bar nebenan – nicht googeln, einfach rein
  3. Spaziergang durch den stillgelegten Flusslauf
  4. Agua de Valencia probieren – einmal reicht… oder zweimal
  5. Fahrrad-Flatrate für eine Woche – Bus/U-Bahn wären billiger, aber man sieht nur halb so viel